PIGMENTE UND MALMITTEL

Die Herkunft der Farben

Am Ende des 19. Jahrhunderts, als er die ersten Ölfarben für seine Kunden entwickelte, wurde Gustave Sennelier sofort bewußt, wie wichtig es war, diese mit Pigmenten von höchster Qualität herzustellen. Er überprüfte sorgfältig die Herkunft der Pigmente, sowie auch ihre präzisen chemischen Eigenschaften. Der Respekt dieser Forderungen trag dazu bei, die Haltbarkeit der Originaltöne und somit die Lebensdauer des Werkes zu garantieren.

Zahlreiche Pigmente findet man nicht mehr, zum Teil, da die natürlichen Quellen erschöpft sind, aber auch, weil viele giftige Pigmente vom Markt gezogen wurden. Es gelang den Herstellern, diese durch synthetische Pigmente zu ersetzen, die den früheren Mineralpigmenten wie Lapis Lazuli, Zinnober ... in ihren Eigenschaften gleichen.Selbstverständlich werden immer noch Erden in Steinbrüchen abgebaut, die Substanzen enthalten, die durch die Reaktion der Naturelemente auf gewisse Erze entstehen: das Ockerpigment ist ein durch Eisenoxide gefärbter Ton. Gewisse "gebrannte" Erden erhält man durch Kalzination der Orignialerden.

Heute suchte Sennelier ganz sorgfältig die Pigmente, die er für seine eigene Herstellung benötigte, aus : extra-feine Öl- und Aquarellfarben, Soft- und Ölpastelle. Genau diese Pigmente bietet Sennelier den Künstlern an, die somit ihre eigene Farbpalette mit der gleichen Feinheit herstellen können.