Pigmente und Malmittel

Die Herkunft der Farben

Am Ende des 19. Jahrhunderts, als er die ersten Ölfarben für seine Kunden entwickelte, wurde Gustave Sennelier sofort bewußt, wie wichtig es war, diese mit Pigmenten von höchster Qualität herzustellen. Er überprüfte sorgfältig die Herkunft der Pigmente, sowie auch ihre präzisen chemischen Eigenschaften. Der Respekt dieser Forderungen trag dazu bei, die Haltbarkeit der Originaltöne und somit die Lebensdauer des Werkes zu garantieren.

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Zahlreiche Pigmente findet man nicht mehr, zum Teil, da die natürlichen Quellen erschöpft sind, aber auch, weil viele giftige Pigmente vom Markt gezogen wurden. Es gelang den Herstellern, diese durch synthetische Pigmente zu ersetzen, die den früheren Mineralpigmenten wie Lapis Lazuli, Zinnober ... in ihren Eigenschaften gleichen.

Selbstverständlich werden immer noch Erden in Steinbrüchen abgebaut, die Substanzen enthalten, die durch die Reaktion der Naturelemente auf gewisse Erze entstehen: das Ockerpigment ist ein durch Eisenoxide gefärbter Ton. Gewisse "gebrannte" Erden erhält man durch Kalzination der Orignialerden.

Am Anfang des 21. Jahrhunderts suchte Sennelier ganz sorgfältig die Pigmente, die er für seine eigene Herstellung benötigte, aus : extra-feine Öl- und Aquarellfarben, Soft- und Ölpastelle. Genau diese Pigmente bietet Sennelier den Künstlern an, die somit ihre eigene Farbpalette mit der gleichen Feinheit herstellen können.

Das Caparol-Vinylbindemittel enthält eine hohe Konzentration des wasserlöslichen Polyvinylacetates und wurde speziell für den Gebrauch von Trockenpigmenten entwickelt. Der Caparol-Binder ist einfach in der Anwendung und ergibt einen haltbaren, gleichmässigen Farbfilm, der matt auftrocknet.Empfohlen...
Dieses Bindemittel wird mit Pigmenten verwendet :- als Harz für die Herstellung von Gouachefarben- als Verdicker und Bindemittel für Vinyl-, Acryl- und Temperafarben.Diese Farben erfordern folgende Anteile : * 125 g Methylzellulose* 3 l Wasser* 20 g KonservierungsmittelDiese Mischung muss gut geschüttelt...
Reines, in Puderform getrocknetes Eigelb.Es wird als natürliches Emulsionsbindemittel seit jeher von Künstlern zur Herstellung von Farben verwendet. Die meisten primitiven Kunstwerke und Ikonen wurden mit Eitempera gemalt.Es kann als Binde- oder Malmittel benutzt werden.Verwenden Sie Eigelb, um ein...
Sennelier Kasein, hergestellt aus Michprotein und in Pulverform geliefert, wurde besonders behandelt und ist wasserlöslich. Sobald Kasein gelöst ist, fügen Sie ein Konservierungsmittel hinzu, um das Schimmeln zu verhindern.Kasein kann als Bindemittel verwendet werden (zwischen 10 und 20% je nach Bedarf)...
Weiss gebleichtes Wachs tierischen Ursprunges. Kann mit Ölfarben und Firnissen gemischt werden. Bienenwachs wird auch als Bindemittel für Enkaustik-Wachs und Wachsmalkreide eingesetzt. Mit Terpentinöl und Petroleumessenz verdünnen. Packpapierbeutel 100g Artikelnr.: N133526
Bitumen, ein fossiles Harz, ist in Spiritus oder Terpentinöl in einem Anteil von maximal 40 % lösbar und ergibt einen durchsichtigen bräunlichen Ton in Lasuren, der sehr geschätzt wird.Von Anwendung mit Ölfarben ist völlig abzuraten, da es zu Krakelüren führt.Wegen seiner guten Widerstandskraft und...
Dieser Gummi wird von Insekten aus Indien und Asien gewonnen und der Wachsanhalt komplett entfernt. Er wird zur Herstellung von Firnissen, Fixativen und Tuschen benutzt.In Alkohol lösbar.Der Gummilack ergibt einen glänzenden Film von bernsteinfarbener, unlöschlicher Transparenz, der recht empfindlich...
Granuliertes Naturgummi, in Wasser löslich. Wird zur Zubereitung von Bindemitteln für Aquarell-, Gouachefarben usw. verwendet.Zu 10 bis 35% je nach Bedarf verdünnen. Muß 2 Stunden lang geschüttelt werden. Gummiarabikum ergibt einen in Wasser reversiblen Film. Konservierungsmittel beifügen. Flasche...