Ölsticks - die feste Ölfarbe

Das Farbsortiment der SENNELIER festen Ölfarben, aufgrund seiner Form auch „Ölstick"genannt, umfaßt 55 Farbnuancen.

Sennelier

Das Farbsortiment der festen Ölfarben extra-fein :
- Hohe Konzentration der Pigmente mit geringem Bindenmittelanteil
- Gut abgestufte und strenge Auswahl der Farbskala
- Hohe Lichtechtheit, 99 % sind als gute bis sehr gute Lichtechtheit eingestuft.
Die SENNELIER feste extrafeine Ölfarbe bietet für die Palette des Künstlers eine
abgerundete Farbskala.
Die feste Form erinnert an die SENNELIER Riesenölpastelle und erlaubt eine völlig neue Technik und Malweise. Unsere SENNELIER festen extrafeinen Ölfarben zeichnen sich durch folgende Besonderheiten aus :
- der Einsatz trocknender und kaum gilbender Planzenöle
- Mineralwachs, das dem Stift die feste Konsistenz verleiht. Dieses Wachs wurde mehrfach getestet und erfüllt folgende Kriterien :
- Lange Haltbarkeit
- Sehr gute Farbabgabe und Haftung auf traditionellen Malgründen der Ölmalerei bei guter Trocknung und Durchhärten der Farbschicht
- Gute Verbindung beim Auftragen verschiedener Farbschichten.
Die besondere Qualität der festen Ölfarbe liegt in ihrer wachsartigen fetthaltigen Konsistenz und seinen vielseitigen neuen Anwendungsmöglichkeiten.
Sie läßt sich einfach auftragen und mühelos verstreichen.
Die erworbene langjährige Erfahrung (seit 45 Jahren) von SENNELIER führte zu
einer stetigen Qualitätsverbesserung und Optimierung des Sortiments.
Ein mit Ölstick gemaltes Bild trocknet je nach Schichtdecke wie eine normale
Ölfarbe nach einer gewissen Zeit und kann dann zum Schutz mit einem Firnis
versehen werden. Ölpastellbilder hingegen trocknen nicht und bleiben „feucht".

ANWENDUNG

Die SENNELIER feste extrafeine Ölfarbe kann allein oder in der Ergänzung zu Ölfarben in Tuben verwendet werden. Diese Farbpalette reicht zum Fertigstellen eines Werkes völlig aus. Die Ölstifte können direkt auf alle traditionellen Malgründe der Ölmalerei aufgetragen werden und erfordern eine qualitativ gute Vorbereitung des Untergrundes, sei es auf Leinen, Baumwolle, Malpappen, auf Holz oder Papier.
Der extrafeine Ölstift sollte in dünnen Schichten (max. 1 mm) aufgetragen werden, er ist übermal- und übereinanderlegbar. Er ist verdünnbar mit Terpentinöl oder üblichen Verdünnungsmitteln der Ölmalerei. Vor Gebrauch muß die Haut entfernt werden, die sich immer neu bildet, wenn der Ölstift einige Tage nicht benutzt wird. Die Haut bildet nicht nur einen Schutz, sondern verhindert auch das Austrocknen. Die Trockungszeit der aufgetragenen Farbe liegt bei 2 bis 5 Tagen je nach Schichtdicke, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Nach 6 Monaten wird die Farbe wie eine herkömmliche Ölfarbe mit einem Schlußfirnis behandelt.
Tragen Sie den Firnis vorsichtig mit einem weichen Pinsel auf, um ein Anlösen der Bildschicht zu vermeiden. Es ist ein farbloses Mittel erhältlich, mit dem man Transparent- und Lasureffekte erzielen kann.
Die extrafeinen festen Ölstifte von SENNELIER gibt es je nach Pigmenteigenschaft als gut deckende Farbtöne (O) oder lasierende Farbtöne (T). Das Produkt bietet auch nach vielen Jahren eine gute Farbbeständigkeit und erfordert keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Um ein Ausbleichen der Farben zu verhindern, sollte man sie vor Wärmequellen schützen.

Sennelier

Es sind 2 Größen erhältlich :
Mittlerer Durchmesser 20 mm - 38 ml - Länge : 130 mm
Großer Durchmesser 30 mm - 96 ml - Länge : 150 mm (sehr nützlich für Malgründe, Vollflächen und große Formate)

Sehr unterschiedliche Auftrags- und Einsatztechniken :

1 direkt mit dem Stift, mit der Spitze oder auf der Seitenfläche angewendet, Mischung der Farben auf dem Malgrund, wobei die folgenden Möglichkeiten bestehen :
2 Verschmelzen : mit dem Finger, einem Fächerpinsel, einem Papierwischer oder mit Terpentin.
3 Wischtechnik : mit Terpentinöl oder Benzin
4 Nachbehandlung: mit dem Messer oder Pinsel
5 Textureffekte: die Farbe dick auftragen und mit dem Pinsel oder einem Palettmesser aufarbeiten
6 Sgraffitte-Technik (Kratztechnik): Technik, bei der die frische Farbschicht mit Hilfe der Pinselstiel oder mit einem Messer so gekratzt wird, daß auf diese Weise der Malgrund sichtbar wird. Die Sgraffitte Technik ist mit dem Kupferstich vergleichbar und ermöglicht ein Sichtbarmachen des Malgrunds sowie eine Korrektur ungewünschter Bereiche auf der Leinwand durch Abkratzen und Säubern von aufgetragenen Farbschichten.